Heilpflanze Wolfsmilch: Nur homöopathisch einnehmen

Jetzt blüht die Wolfsmilch überall so leuchtend grüngelb. Es ist ein mächtiges Kraut, das sich gerne vermehrt. Es gehört zu den giftigen Pflanzen, deswegen rate ich hier eindeutig ab, mit Wolfsmilch Eigenbehandlungen zu machen. Hier ein kleines Porträt, um die Pflanze besser kennenzulernen. Heilpflanze WolfsmilchDiese Pflanze war einst den Kräutenhexen vorbehalten, denn sehr schnell konnte man bei falscher Einnahme den Körper vergiften. Samen und Milchsaft sind giftig, der Milchsaft ist sogar ätzend. Im Mittelalter nahm man ihn, um unerwünschte Föten abzutreiben und verabreichte die Samen bei Verstopfung. Solche Anwendungen können sogar zum Tode führen, schon ein einzelner Same kann reichen, um den Körper in Gefahr zu bringen, deswegen ist dringend von einer innerlichen Einnahme abzuraten. Auch der Saft wirkt ätzend – darauf sollte man besonders Kinder aufmerksam machen, wenn man die Pflanze im Garten hat.

Aufgrund ihrer stark ätzenden Wirkung auf die Haut wurde sie früher gerne zur Behandlung von Warzen, Hühneraugen oder Enthaarung benutzt, heute raten Ärzte jedoch von dieser Methode ab, da sie die Haut zu sehr schädigt.

Als Euphorbium wird Wolfsmilch heute als homöopathisches Mittel angewendet, etwa bei Durchfall, Ekzemen, Schuppenflechte odeer Atemwegserkrankungen. Manchmal ist es auch in sehr starker Verdünnung in Nasensprays zu finden.

 

 

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Kategorie Kräuter

Das bin ich: Schamane und Heiler sind große Worte für Qualitäten, die jeder in sich trägt. Keines davon erscheint mir ein passender Begriff oder gar ein passendes Bild, denn eigentlich ist der Gedanke vermessen, dass man andere heilen kann. Was ich aber kann, ist dir Raum geben für deine Themen, dir passende Fragen stellen und Prozesse in Gang bringen. Das ist, was ich tue, egal, ob ich als Buchautorin, Kräuterfrau oder Tierheilpraktikerin arbeite oder einfach nur mit dir einen Tee trinke. Mehr über mich findet Ihr auf auf meinem Reiseblog www.indigo-blau.de

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