Ringelblumen-Kokosölsalbe selbstgemacht

Ringelblumenöl ist ja ein Klassiker in der Kräuterküche. Warum sollte man es aber immer nur mit herkömmlichen, flüssigen Ölen herstellen? Ich habs mal mit Kokosöl versucht. Der Vorteil: Es ergibt eine wunderbare Creme. Und vegan ist sie auch noch.

Ringelblumen-Kokosöl, selbstgemacht, Ringelblumen, Weckglas, BlütenblätterKokosöl ist ja im Moment viel im Gespräch auch aufgrund seiner vielen Wirkungen. Das Öl enthält Laurinsäure, die sogar die Membran von Viren und Bakterien überwinden kann und diese von innen her zerstören kann. Deswegen soll die Anwendung von Kokosöl auch die Abwehrkräfte stärken und seine hohe Anzahl von Antioxidatien kann einen wirksamen Schutz gegen viele Krankheiten auslösen. Doch nicht nur innerlich, auch äußerlich angewendet, scheint es ein wahrer Alleskönner zu sein. Denn Kokosöl wird entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, es soll sich nicht nur bei Akne, sondern auch bei Neurodermitis und Schuppenflechte gut auswirken. Und sogar Warzen soll es den Garaus machen.

Die Ringelblume wirkt ebenfalls antibakteriell, abschwellend und hat sich unter anderem bei schlecht heilenden Wunden oder Sonnenbrand bewährt. Ringenblumenöl ist in ein beliebtes Hausmittel. Also passen diese beiden Inhaltsstoffe doch prima zusammen. Vielfach gibt es noch Rezepte mit Schweineschmalz als Grundlage für Ringelblumencreme. Mir ist diese vegane Variante eindeutlig lieber.

Mein Ringelblumenöl-Rezept für eine vegane Ringelblumencreme:

1 Glas Kokosöl

2-4 Hände voller Ringelblumenblüten

Die Ringelblumen locken immer viele der kleinen schwarzen Käfer an, deswegen ist es ratsam, die Blüten zunächst zu schütteln und dann sorgsam die Blütenblätter abzuzupfen. Denn die Käfer verstecken sich fast immer im Korb der Blüte. Um aber ganz sicher zu gehen, dass sie alle flüchten können, breite ich die gezupften Blütenblätter noch auf einem Stück Papier aus und sehe sie einzeln nach Käfern durch. Wenn alles sauber ist, gebe ich die Blütenblätter in ein Gefäß. In der Zwischenzeit habe ich das Kokosöl, das fast immer fest ist, erwärmt, so dass es flüssig wird. Das flüssige Öl gieße ich nun auf die Blütenblätter und verschließe es mit einem Deckel. Auf der sonnigen Fensterbank bleibt es jetzt mindestens 2 Wochen, gerne auch 4 stehen.

Am Schluss erhitze ich das Blüten-Öl-Gemisch im Wasserbad und seihe es durch ein Sieb, oder ein Tuch ab. Das so entstandene Öl ergibt, wenn es sich aushärtet, eine wunderbare Creme.

Mehr zur Ringelblume findet Ihr hier.

 

1 Kommentare

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