Stille, um ins Herz zu schauen

Wie kann man sein Herz hören, wenn man immerzu redet? Oder anderen zuhört? Wahre Kraft kommt aus der Stille.

Doch auch das muss man erst einmal aushalten können. Ruhig sein. Stundenlang, vielleicht tagelang nichts zu sagen. Und am besten auch wenig zu denken. Erst dann fällt mir immer auf, wie viel ich doch im Alltag bewerte und kritisiere. Genau das aber bereitet mir Unfrieden. Mit mir, mit der Welt. Mit jeder Bewertung setze ich mich in irgendeinen Vergleich oder eine Hierarchie. Bin ich besser oder schlechter als der oder die? Es ist nicht entscheidend, wie ich im Vergleich mit anderen dastehe. Es ist wichtig, dass ich mich wohl fühle. Mit mir. Denn die anderen gehen weg irgendwann. Mit mir bin ich weiterhin zusammen. Und in der Stille finde ich am besten meine Antworten, meine Entscheidungen und auch das, was ich nicht so gerne sehe. Kein Geplapper kann mich jetzt ablenken und von mir wegbringen. Einfach nur noch Stille.

 

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