Sauerklee: Leckeres am Wegesrand

Bis zum Herbst wächst er jetzt wieder in den Wäldern – der Sauerklee. Er braucht es schattig und feucht und siedelt sich auch gerne in der Nähe von morschen Stämmen an. Einst nannte man ihn auch Kuckucksblume, weil er genau dann blüht, wenn auch die ersten Kuckucksrufe durch den Wald tönen. SauerkleeSeine Namen sind auch Himmelsbrot oder Hasenklee und auf Latein heißt er Oxalis acetosella. Ich mag den Geschmack sehr, weiß aber auch, dass das Kraut mit Vorsicht zu genießen ist, da er viel Oxalsäure enthält. Am besten nur wenige Blätter für den Genuss abzupfen, anstatt riesige Mengen verputzen, das kann sich sonst ungünstig auf die Nieren auswirken.Eßbar sind nicht nur die Blätter, sondern auch die zarten, weißen Blüten.

Aber das sollten wir uns sowieso von den Weidetieren abschauen: Im Frühjahr sollten wir mit dem Verzehr von Wildkräutern langsam beginnen, einige Blätter genügen schon für den Start, um den Körper daran zu gewöhnen. Es muss nicht immer gleich ein ganzer Salat aus Wildkräutern sein, die ja besonders im Frühjahr auusgesprochen vitaminreich sind, wie Sauerklee etwa mit Vitamin C, man hat ihn früher übrigens auch gegen Skorbut eingesetzt. Ich finde ihn ausgesprochen köstlich und bei mir wandert er einfach gleich so in den Mund, sein Stängel übrigens ist am schmackhaftesten.

Als Heilkraut werden dem Sauerklee blutreinigende und harntreibende Eigenschaften nachgesagt. Auch soll er bei ausbleibender Menstruation helfen und wurde früher als Fieber- und Schmerzmittel eingesetzt. Auch bei Stoffwechselschwäche soll er sich positiv auswirken. Bei Verbrennungen, etwa Sonnenbrand, helfen Umschläge aus dem Absud und früher haben die Hausfrauen ihn  als Fleckensalz aufbereitet. Allerdings sollten Menschen mit Neigung zur Steinbildung (etwa Nierensteine) extrem vorsichtig mit dem Genuss dieser Pflanze sein.  Übrigens ist Sauerklee auch gut im Wettervorhersagen: Sind die Blätter zusammengeklappt, ist meistens Regen zu erwarten.

Mehr über die im Sauerklee enthaltene Oxalsäure findet Ihr bei Wikipedia. Sie ist übrigens auch in Rabarber und Mangold enthalten.

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Kategorie Kräuter

Das bin ich: Schamane und Heiler sind große Worte für Qualitäten, die jeder in sich trägt. Keines davon erscheint mir ein passender Begriff oder gar ein passendes Bild, denn eigentlich ist der Gedanke vermessen, dass man andere heilen kann. Was ich aber kann, ist dir Raum geben für deine Themen, dir passende Fragen stellen und Prozesse in Gang bringen. Das ist, was ich tue, egal, ob ich als Buchautorin, Kräuterfrau oder Tierheilpraktikerin arbeite oder einfach nur mit dir einen Tee trinke. Mehr über mich findet Ihr auf auf meinem Reiseblog www.indigo-blau.de

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