Sonnenhut: Abwehrstärkende Heilwirkung

Sonnenhut, Echinacea , HeilwirkungSonnenhut  ist eine sehr kräftige Pflanze – wer einmal seinen Korb anfasst, spürt, welche Kraft dort drinsteckt. Unter seinem lateinischen Namen Echinacea ist es als abwehrstärkendes Mittel bekannt. Doch es kann viel mehr.

Der Sonnenhut blüht jetzt in vielen Farben und lockt Bienen und Schmetterlinge gleichermaßen an. Schon deswegen ist er eine echte Freude im Garten, es scheint, als sauge er die Sonnenkraft regelrecht in sich auf. Seine Haupteigenschaften sind entzündungshemmend, immunstimulierend, anregend und antibakteriell wirksam. Um seine Heilkraft wussten schon die indigenen Völker der USA, die das Kraut sehr verehrt und es bei vielen Ritualen eingesetzt haben. Heute kommt dem Kraut mehr Bedeutung denn je zu, wirkt es nicht nur positiv auf unseren Körper und hilft ihm, die vielen Umweltgifte wieder auszuscheiden, sondern ihm wird auch unterstützende Wirkung bei Chemotherapie nachgesagt.

Sonnenhut stärkt das Immunsystem

Generell wirkt diese Pflanze auf unser Immunsystem, denn sie regt zur vermehrten Bildung weißer Blutkörperchen in unserem Körper an. Somit stärkt sie zugleich das Lymphsystem. Zudem hat er eine antibakterielle Wirkung und bekämpft sanft Geschwächte Systeme stärkt sie und hillft somit dabei, Entzündungen entgegenzuwirken oder auch vorzubeugen. Dazu verarbeitet man sie als Tinktur oder trinkt sie als Tee, verwendet werden Blätter, Blüten und auch Wurzeln. Bei Wurzeln aber zwacken mich immer Gewissensbisse, denn dann habe ich die gesamte Pflanze rausgerissen – das schaffe ich nicht. Also kommen bei mir nur Blätter und Blüten in meine Kräuterküche.

Innerlich angewendet als Tinktur oder Tee hilft sie bei Bronchitis, grippalen Infekten, Anfälligkeit für Infekte und Unterleibsinfekten. Äußerlich bei Furunkeln, eitrigen Wunden (einst wurden damit sogar Schlangenbisse kuriert), Schuppenflechte, Sonnenbrände, Abzessen oder Furunkeln.

Interessant finde ich vor allem den Aspekt der Wirksamkeit gegen Umweltgifte: Dazu kaut man auf der frischen Wurzel herum und nimmt den Saft aus. Die groben Teile spuckt man, ähnlich wie beim Zuckerrohr, wieder aus. Die Substanzen sollen die Ausscheidung gifter Stoffe nach Umweltkatastrophen fördern.

Eine Übersicht über meine Heilkräuter-Postings findet Ihr hier.

 

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