Vollmondenergien zu Samhain 2020

Der 31. Oktober steht unter besonderen Vorzeichen: Dann ist nicht nur Samhain, sondern zugleich auch noch Vollmond. Eine Kombination, die es selten gibt. Samhain 2020 wird uns besondere Energien bringen.

Die spirituellen Vollmond-Energien zu Samhain 2020

Es sind keine einfachen Zeiten, in denen wir uns befinden. Angst, Abstand und Unsicherheit finden sich überall. Sie sind sichtbar und scheinbar ausgelöst durch den Corona-Virus. Doch war es wirklich der Virus oder macht dieses ganze Kapitel nur etwas sichtbar, was schon lange in unserer Welt krankte? Haben wir uns nicht eine Welt erschaffen, die zwar viel Luxus und Wohlstand gebracht, aber uns zugleich auch die Luft zum Atmen genommen hat? Doch darüber dürfen gerne andere spekulieren. Hier geht es um Halloween/ Samhain in diesem Jahr, denn es ist ein ganz besonderes Fest. Vollmond zu Samhain ist ebenso selten wie Vollmond zweimal im selben Monat. Es ist eben ein ganz spezieller Tag.

Vollmond im Stier zu Halloween 2020

Die Energien im Vollmond zu Halloween 2020 sind sehr erdend und passend für unsere unbeständige und für viele sicher auch Angst machende Zeit. Der Stier mit seiner Erdverbundenheit, seiner Zuversicht und seiner Unbeirrtheit gibt uns genau diese Kraft, um uns durch diese ungewisse Zeit zu helfen. Er bringt positive Grundstimmung und Stabilisierung in diese unruhige Zeit. Bestärkt wird das durch die Vollmondkraft an sich, die für die volle Kraft steht, aber auch für das Beenden.

Bei Vollmond ist mehr Wasser in Bewegung, was sich am stärkeren Tidehub am Meer zeigt. Mit dem Wasser kommen auch immer die Gefühle in Wallung und so ist Vollmond für viele Menschen eine emotionale Herausforderung, da Verdrängtes stärker zutage tritt an diesen Tagen. Alles, was schon länger in uns brodelt, setzt sich gerne zu Vollmond frei. Nicht nur dafür wirkt der Vollmond verstärkend, sondern er gibt zugleich auch Mut zu Zuversicht und hilft uns, wieder ins Vertrauen zu kommen. Zu Vollmond können wir unsere körpereigenen Speicher aufladen und genau das passt gut zu Samhain, denn es ist ja auch ein Tag, der uns auffordert, unsere inneren Speicher aufzuladen, bevor wir in den Winter gehen.

Vollmondkräfte stehen zudem für Wunscherfüllung und helfen uns, aus eigener Kraft heraus unsere Vorhaben durchzusetzen. Grade bei letzterem ist der Vollmond im Stier ein besonders guter Helfer, denn er steht für Durchsetzungskraft. Da sich die Sonne am 31. Oktober zugleich im Skorpion befindet, ist es eine Chance, ganz tiefe Wünsche ans Licht zu bringen und ins Leben zu träumen.

Am 31. Oktober 2020 ermuntert uns der Vollmond im Stier zu mehr Geduld und fordert uns auf, dort hin zu schauen, was uns Beständigkeit gibt. Wenn uns diese Zeit etwas lehrt, dann wohl, dass es keine äußeren Strukturen sein müssen, die uns Beständigkeit geben, sondern dass wir lieber ins Innere schauen sollten: Was ist es, das uns gut fühlen lässt? Wie können wir selbst dazu beitragen, dass wir nicht immer den vermeintlich sicheren Weg gehen, sondern uns auf das einlassen, was uns näher zu uns bringt? Der Stier fordert uns auf, zu vertrauen und den hellen Weg zu gehen, anstatt an Gewohntem festzuhalten. Er gibt uns Kraft, zu uns zu stehen, unser ganz eigenes Anliegen durchzusetzen und dennoch liebevoll zu bleiben.

Es ist Zeit, sich zu sich zu bekennen und alte, rigide Strukturen zu überdenken und vielleicht auch ein Stück weit über Bord zu werfen. Denn bei diesem Vollmond im Stier geht es vor allem um die eigenen Werte. Er fordert uns auf, unsere eigenen Werte zu leben und zu schauen: Was hat in uns eigentlich die Macht? Wollen wir mehr anderen gefallen? Handeln wir nach gesellschaftlichem Druck? Es geht darum, sich davon zu befreien und den eigenen Weg zu finden, der ganz genau auf die eigenen Werte abgestimmt ist. Auch hier bleibt Freiheit ein Thema, aber nicht im außen und im Coronoa-Zusammenhang, sondern wir sind aufgefordert, im Inneren zu schauen, wo wir unserer eigenen Freiheit Ketten angelegt haben.

Während Beltane (Walpurgis) die Nacht war, in der wir uns auf andere eingelassen haben und in Beziehung oder auch nur in Liebesnächte zu anderen gegangen sind, läutet Samhain die Zeit ein, in der wir in Beziehung zu uns selbst gehen und liebevoll mit uns selbst agieren. Es ist aber auch die Zeit, Vertrauen zu fassen. Ohne dieses kommen wir nicht durch die dunkle Zeit.

Nicht Absicherung, Kontrolle und Planen sind unser Urzustand, sondern Vertrauen ist es. Nur wurde unser Vertrauen mehr und mehr „wegzivilisiert“, so dass wir uns oft in einer Gefühlsmelange aus Angst und Kontrollwunsch wiederfinden. Dieser Vollmond und das Samhain-Fest eröffnen uns die Möglichkeiten, wieder ins Vertrauen zu kommen. Aber dabei gilt immer eins: Geduldig mit sich selbst sein. Venus steht zu der Zeit in der Waage und sorgt für sehr viel Ästhetik um uns. So können wir den Chaosaspekt des rückläufigen Merkur auch besser ertragen, der uns noch bis Anfang November umgibt. Es sind also herausfordernde Zeiten. In denen macht uns dieser Vollmond ein Geschenk: Er gibt uns Stärke, Vertrauen und schickt uns sein volles Licht.

Was du tun kannst mit den Samhain-Kräften:

  • Sorge für dich selbst
  • Erschaffe dir Rituale, um deine Batterien für den Winter zu laden
  • Prüfe deine Strukturen und gestatte Dingen zu gehen, die zu schwer für dich geworden sind.
  • Atme tief und versuche zu fühlen, wie es ist, wenn du vollständig im Vertrauen bist. Versuche so lange in diesem Gefühl zu bleiben, wie es geht. Und mache diese Übung am besten jeden Morgen während der Winterzeit.
  • Gestatte neuen Menschen und neuen Beziehungen einen Platz in deinem Leben zu finden und bleibe im Austausch – trotz der Situation im Außen.
  • Besinne dich der Geschenke deiner Ahnen
  • Fasse gute Vorsätze für das neue Jahr, das an Halloween ursprünglicherweise beginnt (an Silvester kann man diese ja noch einmal korrigieren)
  • Überlege dir: Wo ist deine Kraftquelle in dir verborgen?

Du möchtest mehr über die Kraft des Oktobers lesen, darüber habe ich dort geschrieben. Und nachfolgend findest du mehr zum Thema Rituale zu Samhain/ Halloween.

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Kategorie Schamanismus

Das bin ich: Schamane und Heiler sind große Worte für Qualitäten, die jeder in sich trägt. Keines davon erscheint mir ein passender Begriff oder gar ein passendes Bild, denn eigentlich ist der Gedanke vermessen, dass man andere heilen kann. Was ich aber kann, ist dir Raum geben für deine Themen, dir passende Fragen stellen und Prozesse in Gang bringen. Das ist, was ich tue, egal, ob ich als Buchautorin, Kräuterfrau oder Tierheilpraktikerin arbeite oder einfach nur mit dir einen Tee trinke. Mehr über mich findet Ihr auf auf meinem Reiseblog www.indigo-blau.de

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