Räuchern, reinigen, aufladen – Rituale am Neujahrstag

Das Alte ist gegangen, das Neue frisch erschienen – der Neujahrstag eignet sich perfekt für Rituale. Eine kleine Ideenliste für Neujahr.Welche Rituale passen zum Neujahrstag? Es gäbe viele Ideen dafür. Grundthema des Tages ist es, Altes zu entlassen und Neues ins das Leben eunzuladen. Je spielerischer wir das tun, umso schöner (und erfolgversprechender) ist es auch. Der 1. Januar ist der Tag, um Bilanz zu ziehen, sich über Vorsätze klar zu werden und Ziele neu zu stecken, am besten aufgeschrieben in ein Tagebuch. Es ist aber auch ein Tag, um den Menschen, die einem nahe stehen, alles Gute zu wünschen und ihnen einen Segen zukommen zu lassen. Neujahrstag, Ritiuale, Räuchern

Ideen für Rituale zum 1. Januar/ Neujahrstag

1. Räuchern: Der Neujahrstag eigenet sich wunderbar, um Haus, Garten und Nebengebäude auszuräuchern. Dazu nimmt man sich ein Räuchergefäß (eine Metallschale, eine Muschelschale oder Ähnliches, füllt sie mit Sand und legt darauf eine Räucherkohle. Achtung: Bei unsachgemäßer Anwendung kann die Schale extrem heiß werden, bitte Vorsichtsmaßnahmen in Form von Schutzhandschuhen oder so treffen). Auf diese Räucherkohle wird nun die Räuchermischung von Kräutern und Harzen gelegt, die dann qualmend vor sich hinglüht. Mit dieser Schale geht man dann durchs Haus, um jeden Raum auszuräuchern. Es eignen sich zum Reinigen vor allem: Salbei, Beifuß, Wacholder, Fichtenharz und Lavendel.

2.  Kerzen entzünden: Kerzen anzünden ist auch ein Symbol für die Entzündung des Inneren Lichtes. Am besten sind in diesen Tagen weiße Kerzen (Reinheit) oder grüne Kerzen (Wachstum und Liebe). Schön ist es, wenn man beim Entzünden der Kerzen einen Spruch sagt oder denkt, wofür diese Kerzen stehen.

3. Spaziergang machen und lauschen: Es gibt kaum einen besseren Tag, um in die Natur zu gehen, die auch jetzt das Licht begrüßt. Geht hinaus und lauscht – dem Rauschen der Bäume, der Flüsse, schaut, welche Tiere sich euch zeigen oder welche anderen Zeichen in Wald, Wiese oder Park. Es gibt dazu ja auch einen neuen Trend, der sich Waldbaden nennt, ich finde das sehr passend beschrieben mit diesem Wort und habe es im Spessart ausprobiert.

4. Wunschzettel: Es lohnt sich, an diesem Tag sich Zeit für sich selbst zu nehmen und seine Wünsche und Vorsätze aufzuschreiben und diese entweder in einem Tagebuch zu verewigen. Wer seine Wünsche loslassen will, kann sie auch in der Erde vergraben oder mit lieben Gedanken und Worten dem Feuer übergeben.

5. Besinnung: Altes gehen lassen und Neues aussäen, das ist auch das ureigene Prinzip der Natur. So bildet alles Alte den Boden, indem es vergeht und sich zu neuem Boden transformiert, den Nährboden für neue Ideen und neues Leben. Es ist jetzt der ideale Zeitpunkt, auszusortieren: Was soll sich transformieren, also auf den inneren Komposthaufen, wo es Nährboden für Neues bildet? Und was wollen wir in diesem Jahr hineinrufen? Einige Minuten Zeit an diesem Tag sollten wir uns nehmen, um uns darauf zu besinnen.

6. Danke sagen: Ohne Ereignisse und Helfer, die manchmal Verkleidungen getragen haben, die wir nicht auf den ersten Blick erkannt haben, stünden wir nicht an der Stelle im Leben, in der wir gerade stehen. Das muss nicht immer direkt sein, obwohl das der schönste Weg wäre, sondern man kann dieses auch still und leise für sich tun. Übrigens: Die Elementarwesen und Naturgeister, die uns umgeben, freien sich in diesen Tagen auch über ein Dankeschön und kleine Gaben.

 

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Kategorie Rituale

Das bin ich: Schamane und Heiler sind große Worte für Qualitäten, die jeder in sich trägt. Keines davon erscheint mir ein passender Begriff oder gar ein passendes Bild, denn eigentlich ist der Gedanke vermessen, dass man andere heilen kann. Was ich aber kann, ist dir Raum geben für deine Themen, dir passende Fragen stellen und Prozesse in Gang bringen. Das ist, was ich tue, egal, ob ich als Buchautorin, Kräuterfrau oder Tierheilpraktikerin arbeite oder einfach nur mit dir einen Tee trinke. Mehr über mich findet Ihr auf auf meinem Reiseblog www.indigo-blau.de

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